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BMJ für den "Zertifizierten Mediator" nach MediationsG

Der Bundesminister der Justiz, Heiko Maas, hat in einem Schreiben das Ansinnen der Bundesverbände der Mediation zurück...weiter

Thema: Verstehen

Wenn Menschen sich nicht gut verstehen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse und...weiter

So unterstützt die MAB Euch auf Eurem Weg zum "zertifizierten Mediator"

Als Team der MAB stehen wir Euch natürlich zur Verfügung für alle in diesem Zusammenhang entstehenden Fragen und...weiter

BMJ veröffentlicht Evaluationsstudie zum MediationsG

Refektion ist gutÜber Mediation nachzudenken und darüber zu reflektieren, wie man das Potential dieses faszinierenden...weiter

Zertifizierter Mediator kommt

Der Bundesminister für Justiz, Heiko Maas, hat mit Schreiben vom 21.07.2017 die Forderungen der Verbände der...weiter

Fragen und Antworten zum Thema Mediation und Ausbildung

Hier finden Sie die Antworten auf Fragen rund um das Thema Mediation und Ausbildung bei der Mediationsakademie Berlin. Zum lesen der Antwort klicken Sie auf die entsprechende Frage.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, in dem ein neutraler Dritter ohne inhaltliche Entscheidungsbefugnis (der Mediator/die Mediatorin) die Konfliktparteien darin unterstützt, eigenverantwortlich (je nach Ziel auch) rechtsverbindliche Regelungen zu entwickeln. Eigenverantwortlichkeit entfaltet sich in einem freiwilligen Prozess, in dem die Konfliktpartner nach Wegen suchen, gemeinsame Entscheidungen zu treffen, die auf dem Verständnis von sich selbst, dem anderen und ihrer Sicht der Realität aufbauen. Ziel sind wertschöpfende Ergebnisse, bei denen nach Möglichkeit alle Konfliktparteien gewinnen.

Welche Berufschancen gibt es für Mediatoren?

Mediation ist ein Verfahren, das in den letzten Jahren einen enormen Nachfragezuwachs verzeichnen konnte. Gleichwohl ist vor Euphorie zu warnen. Wer sich mit Mediation selbständig machen will, wird schnell feststellen, dass nach wie vor die Akquirierung von ausreichenden Fällen schwierig ist. Von daher rät die MAB davon ab, die Mediationsausbildung als Einstieg in die Selbständigkeit zu sehen. Bewährt hat sich dagegen der »integrative Ansatz«. Das bedeutet, dass die Mediation als Spezialisierung und zusätzliche Qualifikation zu den bisherigen Fähigkeiten und Angeboten hinzutritt. Auf diese Weise entsteht ein unter Umständen enormer Mehrwert, der sich in herausragenden Karriereschritten, Erweiterungen des Tätigkeitsfeldes niederschlagen kann. Oder aber auch   zu völlig neuen Angeboten und Tätigkeiten führt. Der Markt für Mediation ist noch nicht einmal ansatzweise erschlossen. So werden in Deutschland nur 5-10% aller Partnerschaftstrennung durch Mediation geregelt. In anderen Ländern liegt der Anteil bei über 30%. In der Wirtschaft steht man der Mediation immer offener gegenüber. Auch wenn noch einige der Mediation mit Skepsis begegnen, hat sich in den letzten Jahren das Umfeld für Wirtschaftsmediation sehr positiv entwickelt. Mediation ist zumindest als Verfahren bekannt und wird von mehr und mehr Unternehmen (KMU und DAX) eingesetzt. Dennoch, es gilt weiterhin: Noch ist hier ist enorme Aufklärungsarbeit notwendig. Auffallend ist, dass einer Studie von PWHC und der Viadrina Universität FFO nach, über 80% derjenigen, die einmal eine Mediation in Anspruch genommen haben, dies bei einer erneuten Auseinandersetzung wieder tun würden. Insofern ist nach den Erfahrungen der letzten Jahre auch bei vorsichtiger Einschätzung davon auszugehen, dass der Markt für Wirtschafsmediation in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird. Mediation wird heute eingesetzt in:

  • Familienrecht (Trennungsfolgenvereinbarungen, Erbrechtsangelegenheiten)
  • Baurecht
  • Urheberrecht und Markenauseinandersetzungen
  • Medien (Film, TV, Print, Audio und Internet)
  • Unternehmensnachfolgevereinbarungen
  • Steuerrecht und Betriebsführungsberatung durch Steuerberater
  • Auseinandersetzungen in Gemeinschaftspraxen von Ärzten, Anwälten, Freiberuflern
  • Gesundheitsbereich (zwischen Patienten und Ärzten und Krankenkassen)
  • Multi-Stake-Holder Verhandlungen (Vertreter von Staat, Wirtschaft, Zivilgesellschaft)
  • internationale Friedensverhandlungen (zwischen Staaten und mit unterschiedlichen Akteuren)

Ist Mediation etwas für Führungskräfte?

Unbedingt! Die Mediationskompetenz hat sich in den letzten Jahren zu einer zentralen Führungskompetenz entwickelt. Der professionelle Umgang mit Konflikten gehört zu den großen Herausforderungen für jeden, der Verantwortung im Unternehmen übernimmt. Die Leitung von Teams, der Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen bezüglich der Unternehmensstrategie und die vielen größeren und kleineren Problemen im Berufsalltag erfordert neue Kompetenzen der Führungskräfte. Wir freuen uns daher, dass immer mehr unserer Teilnehmer diesen integrativen Ansatz haben und als Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Personalleiter oder CEO ihre meditativen Kompetenzen durch eine Ausbildung bei uns professionalisieren.

Welchen Ansatz hat die Mediationsausbildung der MAB?

Die MAB will Mediation in die Praxis bringen. Von daher steht die praktische Übung mittels Übungen und Rollenspielen im Zentrum der Ausbildung. Von der theoretischen Blickrichtung schaut die Ausbildung von der Kommunikation her auf die Mediation. Mediation ist kein Rechtsverfahren, auch kein therapeutisch psychologischer Ansatz, sondern bedient sich der Mittel professioneller Kommunikation. Von daher steht die Kommunikation im Mittelpunkt der Ausbildung. Eine gelungene Kommunikation im Sinne der Mediation setzt ein Grundverständnis für mentale Prozesse und Denkaktivitäten voraus, die Verstehen ermöglichen. Daher finden neueste Erkenntnisse der Hirn- und Kognitionsforschung ebenso Eingang in die Ausbildung, wie Repräsentationsmodelle der Welt (wie können wir uns die Welt denken). Der theoretische Hintergrund dient der Förderung der Einsicht in die Wahrnehmungsvielfalt, mit der wir Menschen diese Welt für uns wahrnehmen und konstruieren. Gelingt es hier in der Ausbildung eine Haltung der Neugierde und des konsequenten Respekts für die Andersartigkeit zu fördern und zu festigen, so gelingt der Einsatz der Methoden der Mediation. Ansatz der Ausbildung der MAB ist auch, dass jeder Teilnehmende neben der inhaltlichen und der Kompetenzebene auch modellierend lernen kann. Wir leben die Mediation in unseren Ausbildungen vor - so können Sie bereits in der Ausbildung erleben, welche Wirkungen dies haben kann.

Welche Schwerpunkte hat die Mediationsausbildung der MAB?

Im Rahmen der Mediationsausbildung wurden im Einzelnen folgende Methoden, Kenntnisse und Interventionstechniken vermittelt:

  • Die Phasen und Prinzipien der Mediation; 5 Phasen Modell der verstehensbasierten Mediation
  • Kommunikationstheorie und –techniken, Paraphrasieren, non-verbales und paraverbales Spiegeln
  • visuelle und auditive Hinweise internaler Prozesse: Wahrnehmungssysteme, sinnesspezifische Kommunikation, Augenbewegungsmuster, Beziehungen von verbaler Kommunikation und Repräsentationssystemen, die Qualität unserer Sinneswahrnehmungen
  • Refraiming: Umdeutung und Rekontextualisierung. Kontextrefraiming, Inhaltsrefraiming oder Refraiming der Bedeutung, Flexibilität in der Kommunikation
  • Konfliktdynamik und –struktur, Konfliktmodelle und –theorie, Eskalationsstufen von
  • Konflikten, Konflikttypen und die Kriterien zu ihrer Bestimmung, angemessene Interventionstechniken und –praktiken
  • Gewaltfreie Kommunikation und ihre Anwendung in der Mediation
  • Entwicklung und Struktur von Metaphern: Konditionen und Wohlgeformtheit von Metaphern
  • Verhandeln (Harvard Methode), Prozess der Umwandlung von Positionen in Interessen, Identifizierung und Verbalisierung von Bedürfnissen.
  • Wirtschaftsmediation, Anwendung der Mediation in der Wirtschaft, Prämediationsreport, Auftragsklärung, Einzelgespräche, Caucasing, Shuttle-Mediation, Med-Arb, Arb-Med, Alternativ- Dispute-Resolution Methoden
  • Familienmediation, Trennungsdynamiken und Familiensysteme, Kommunikationsmuster erkennen und erfolgreiche Interventionstechniken
  • Mediation in Organisationen, innerbetriebliche Mediation, Umgang mit Macht und Hierarchien, Schutzfunktion des Mediators, Identifizierung der Konfliktbeteiligten, Auftragsklärung, Trennung von Auftraggeber und Konfliktbeteiligten
  • Die Geschichte der Mediation, die Mediation in unterschiedlichen Epochen und Kulturen, die moderne Geschichte der Mediation, Akteure, Theoretiker und Praktiker der Mediation
  • psychologische Grundlagen der Mediation, Humane Psychoanalyse und die dritte Schule der Wiener Psychoanalyse (Victor Frankl), verhaltenstherapeutische Grundlagen
  • Grundlagen der Kognitionsforschung, Wahrnehmungstheorien und Bewusstseinsstufen
  • Erkenntnistheorie und Epistemologie
  • Kausal-Analytische Repräsentationssysteme, Systemtheorie, Persönlichkeitsrepräsentationssysteme, Konstruktivismus und seine Anwendung für die Mediation
  • Gruppendynamische Aspekte der Mediation
  • Das Recht der Mediation
  • Das Recht in der Mediation, Vertragsgestaltung, Mediation von Recht, Anwälte in der Mediation, Wie das Recht einzubringen ist.
  • Umgang mit Blockaden, schwierigen Situationen etc. in der Mediation
  • Die Haltung des Mediators/der Mediatorin
  • Der Beruf des Mediators/der Mediatorin, Supervision / Covision / Netzwerkbildung und Marketing

Wie wird Praxisnähe der Ausbildung sichergestellt?

Wir sind nicht nur Ausbilder für Wirtschaftsmediation. Wir sind auch aktive Mediatorinnen und Mediatoren. Wir berichten in der Ausbildung von laufenden Fällen und speisen neue Erfahrungen direkt in unsere Seminare ein. Von daher entwickeln sich alle Seminarinhalte kontinuierlich an der Praxis orientiert weiter. Unterstützt wird die Praxisorientierung durch die Förderung der Netzwerkbildung durch die MAB, die Supervision und dem Austausch über aktuelle Entwicklungen der Mediation.

Wie sind die Seminarzeiten beim Berliner 5 Modul-Kurs?

Der Berliner Kurs findet in den Räumen der Mediationsakademie in Berlin-Charlottenburg statt. Unsere großzügige Etage in dem Jugendstilaltbau erlaubt ein intensives Arbeiten, Lernen und Üben. Die Akademie ist gut und einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wir liegen zentral in Berlin-Charlottenburg in der Mommsenstraße 45. 
Seminarzeiten
Donnerstag bis Samstags. 
Kurszeiten täglich:

  • Morgensession 09:00 - 13:00 Uhr
  • Nachmittagssession 14:00 - 17:00 Uhr

Ende jeden Moduls jeweils am Samstag um 16:30 Uhr Kursort: MAB | Mommsenstraße 45 | 101629 Berlin

Mittags essen wir gemeinsam in einer fußläufig liegenden, netten Ristorante. Das Mittagessen ist im Seminarpreis inbegriffen.

Wie sind die Seminarzeiten beim Kurs auf Madeira (2x1 Woche)?

Einmal im Jahr führen wir unsere Kernausbildung "Wirtschaftsmedaiton" auf der Blumeninsel Madeira durch. Fernab des deutschen Winters können wir uns ganz auf das Lernen und Üben konzentrieren. Wir wohnen in einem der schönsten Hotels Madeira hoch über dem Meer in dem ruhigen sonnigen Ort Ponta do Sol. 
Seminarzeiten:
Um den Ort und die Natur angemessen genießen zu können, sind die Seminarzeiten entsprechend angepasst.
Anreise bis Samstagabend
Beginn: Sonntag um 11:00 Uhr
Früheste Abreise:
am darauf folgenden Samstag.
Am Abend bieten wir jeweils an, mit uns in landestypischen Restaurants essen zu gehen. Der Transfer zu den Restaurants ist im Kurspreis inbegriffen.

Kurszeiten täglich:

  • Morgensession:           09:00 - 13:00 Uhr
  • Nachmittagsession:     15:00 - 18:00 Uhr
  • Abendsession:             20:00 - 21:30 Uhr (an ausgewählten Abenden)

Mittwochnachmittag: frei (Informationen zu Freizeitaktivitäten wie Wandern, Ausflüge oder Tauchen geben wir Ihnen gerne)

Ende: Freitag um 21:00 Uhr, frühestes Abreise Samstag.
Kursort: Ponta do Sol (Madeira, Portugal).
Flughafen: Funchal (Madeira).

Der Transfer von und zum Flughafen auf Madeira ist im Preis inbegriffen. Mit der Anmeldung zum Kurs erhalten Sie weitere Informationen zur Buchung des Hotelzimmers. Wir haben ein Kontingent reserviert, so dass Sie sicher sein können, ein Zimmer für die Dauer des Kurses (beide Wochen) zu erhalten. Die Hotel- und Flugbuchungen müssen Sie selbst vornehmen, da wir dies aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht vermitteln dürfen.

Wie komme ich an Fälle?

Mediation ist ein Hol-Verfahren. Das bedeutet, dass dem Marketing und der Bereitschaft als Mediator tätig zu werden, eine besondere Bedeutung zu kommt. Die Erfahrungen der MAB und anderer Ausbildungsinstitute belegen, dass sich die Mediatoren erfolgreich am Markt behaupten, die vernetzt vorgehen. Einzelkämpfer haben nur in Ausnahmefällen Erfolg. Von daher unterstützt und fördert die MAB durch verschiedene Ansätze und Instrumente (Co-Vision, Mediationssalon, Alumni-Treffen etc.) die Vernetzung aller bei ihr ausgebildeten Teilnehmenden. Die Spezialisierung auf bestimmte Bereiche der Mediation, wie auch die Entwicklung spezifischer Angebote, die zu dem passen, was man bereits anbietet, sind insbesondere für die selbständig auftretenden Mediatoren entscheidend. Anwälte und Steuerberater sind in einer vergleichsweise günstigen Position, da Fallanfragen direkt an sie gestellt werden. Ist alles richtig im Kanzleiablauf organisiert, können solche Anfragen zum Nutzen aller Beteiligten zu einem Mediationsverfahren führen. Angestellte Führungskräfte nutzen in der Regel ihre neue Mediationskompetenz indem sie diese Kompetenzen in ihren Beruf integrieren. In einigen Firmen, bzw. Behörden wurden jedoch auch schon eigenen Mediatorenteams zusammen gestellt, die intern als Mediatoren tätig werden.

Kann ich für die Ausbildung Bildungsurlaub bekommen?

Ja, alle Kurse der MAB sind als Bildungsurlaub anerkannt. Sie können i.d.R. bis zu fünf Tage pro Jahr Bildungsurlaub beantragen und Bildungsurlaub aus zwei Jahren zu zehn Tagen Bildungsurlaub in einem Jahr kulminieren. Wie und nach welchen Kriterien der Arbeitgeber Bildungsurlaub gewährt ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.berlin.de/sen/arbeit/bildungsurlaub/bildungsurlaub.html

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

120 Stunden Grundausbildung in fünf Modulen (Berlin) bzw. 2x 1 Woche (Madeira)

Zu den Inhalten der 120 Stunden gehören Einzelnen folgende Methoden, Kenntnisse und Interventionstechniken:

  • Die Phasen und Prinzipien der Mediation; 5 Phasen Modell der verstehensbasierten Mediation
    Kommunikationstheorie und –techniken, Paraphrasieren, paraverbales und non-verbales Spiegeln
  • visuelle und auditive Hinweise internaler Prozesse: Wahrnehmungssysteme, sinnesspezifische Kommunikation, Augenbewegungsmuster, Beziehungen von verbaler Kommunikation und Repräsentationssystemen, die Qualität unserer Sinneswahrnehmungen
  • Refraiming: Umdeutung und Rekontextualisierung. Kontextrefraiming, Inhaltsrefraiming oder Refraiming der Bedeutung, Flexibilität in der Kommunikation
  • Konfliktdynamik und –struktur, Konfliktmodelle und –theorie, Eskalationsstufen von Konflikten, Konflikttypen und die Kriterien zu ihrer Bestimmung, angemessene Interventionstechniken und -praktiken
  • Gewaltfreie Kommunikation und ihre Anwendung in der Mediation
    Entwicklung und Struktur von Metaphern: Konditionen und Wohlgeformtheit von Metaphern
  • Verhandeln (Harvard Methode), Prozess der Umwandlung von Positionen in Interessen, Identifizierung und Verbalisierung von Bedürfnissen.
  • Wirtschaftsmediation, Anwendung der Mediation in der Wirtschaft, Prämediationsreport, Auftragsklärung, Einzelgespräche, Caucasing, Shuttle-Mediation, Med-Arb, Arb-Med, Alternativ- Dispute-Resolution Methoden
  • Familienmediation, Trennungsdynamiken und Familiensysteme, Kommunikationsmuster erkennen und erfolgreiche Interventionstechniken
  • Mediation in Organisationen, innerbetriebliche Mediation, Umgang mit Macht und Hierarchien, Schutzfunktion des Mediators, Identifizierung der Konfliktbeteiligten, Auftragsklärung, Trennung von Auftraggeber und Konfliktbeteiligten
  • Die Geschichte der Mediation, die Mediation in unterschiedlichen Epochen und Kulturen, die moderne Geschichte der Mediation, Akteure, Theoretiker und Praktiker der Mediation
  • Psychologische Grundlagen der Mediation, humane Psychoanalyse und die dritte Schule der Wiener Psychoanalyse (Victor Frankl), verhaltenstherapeutische Grundlagen
  • Grundlagen der Kognitionsforschung, Wahrnehmungstheorien und Bewusstseinstufen
  • Erkenntnistheorie und Epistemologie
  • Kausal-analytische Repräsentationssysteme, Systemtheorie, Persönlichkeitsrepräsentationssysteme, Konstruktivismus und seine Anwendung für die Mediation
  • Gruppendynamische Aspekte der Mediation
  • Das Recht der Mediation
  • Das Recht in der Mediation, Vertragsgestaltung, Mediation von Recht, Anwälte in der Mediation, Wie das Recht einzubringen ist
  • Umgang mit Blockaden, schwierigen Situationen etc. in der Mediation
  • Die Haltung des Mediators/der Mediatorin
  • Der Beruf des Mediators/der Mediatorin, Supervision/Covision/Netzwerkbildung und Marketing

Ist die Ausbildung anerkannt? Was sagt das Mediationsgesetz?

In Deutschland gibt es ein Mediationsgesetz, welches festlegt, was unter Mediation zu verstehen ist und in dem mittels einer Verordnung des Bundesjustizministeriums vom 31.08.2016 die Aus- und Fortbildung für zertifizierte Mediatoren geregelt ist. Die ZMediatAusBV legt fest, dass für die Erlangung des zertifizierten Mediators eine Ausbildung im Umfang von mindestens 120 Stunden zu absolvieren und binnen eines Jahres nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung eine Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation nachgewiesen werden muss.

Darüber hinaus regelt die Verordnung auch die Anforderungen an die Fortbildung von zertifizierten Mediatoren: Diese müssen innerhalb von 4 Jahren nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung nach §2 der ZMediatAusBV mindestens 40 Zeitstunden Fortbildung sowie binnen 2 Jahren mindestens vier Einzelsupervisionen im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation nachweisen.

Unsere Ausbildungen erfüllen alle Anforderungen der Aus- und Fortbildungsverordnung, die am 01. September 2017 in Kraft treten wird.

Hier können Sie nochmal alles genau nachlesen: Die Ausbildungsverordnung und was sie bedeutet

Und hier finden Sie die Verordnung im Original: ZMediatAusbV

Für Steuerberater gilt: Steuerberater dürfen nach erfolgreicher Ausbildung bei einem anerkannten Ausbildungsinstitut (wie der MAB) den Titel "Fachberater/-in für Mediation (DStV)" oder "Mediator/-in (DStV) führen. Gemeinsam mit der MAB bietet der DStV daher für diese Titelbezeichnung den entsprechenden Lehrgang an. Zusätzlich müssen Steuerberater 270 Minuten für die Falldokumentation (zwei Fälle) für den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs nachweisen. Die MAB ist anerkannte Ausbildungseinrichtung und ihr Leiter, Dr. Thomas R. Henschel durch die Nestoren der Mediation, Dres. Hans-Georg und Gisela Mähler (eidos Projekt Mediation) ausgebildet worden. Dr. Henschel bildet seit 2002 Wirtschaftsmediatoren in Deutschland aus.

Wie bekomme ich die Anerkennung und durch wen?

Nach Abschluss der Grundausbildung erhalten alle Teilnehmenden das Wirtschaftsmediationszertifikat der MAB. Sie dürfen damit die Bezeichnung »Wirtschaftsmediator/-in« tragen.

Nach erfolgreichen Abschluss der Kernausbildung und Durchführung einer Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation stellt die MAB bei Vorliegen der Voraussetzungen mit in Kraft treten der Ausbildungsverordnung eine den formalen Anforderungen entsprechende Bescheinigung aus.

Steuerberater benötigen zusätzlich den Nachweis von 270 Minuten für die Falldokumentation von zwei Fällen und dürfen dann den Titel "Fachberater/-in für Mediation (DStV)" oder "Mediator/-in (DStV)" tragen. Für Steuerberater erfolgt dann die Zertifizierung bei vorliegen der Voraussetzungen durch den Deutschen Steuerberaterverband e.V..

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