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09.05.2019

Genozide in Namibia - Dialog mit Betroffenen suchen - ein offener Brief an die Bundeskanzlerin

"Wann werden die Deutschen endlich mit den Ovahereros und Namas als Gleiche sprechen?" Die Frage von Maria, einer Vertreterin der Ovahereros, deren Urgroßeltern zu den Opfern des Genozides der Deutschen in der damaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" gehören wiegt schwer. Wir sind in Windhoek auf der ersten Konferenz, in der die Stimmen der Opfer des von deutschen 1904-1908 verübten Genozides an den einheimischen Stämmen erstmals öffentlich sprechen können und Gehör finden. 1904: Der erste Genozide des 20. Jahrhunderts - verübt von Deutschen 1904 befand sich die damalige Kolonie des Deutschen Kaiserreiches in einer nach wie vor fragilen, von vielen Kämpfen und Auseinandersetzungen geprägten Situation wieder. Die deutsche Kolonialmacht versuchte mit allen Mitteln die einheimische Bevölkerung für ihre Zwecke auszubeuten. Dies beinhalte Kooperationen, Druck und Gewalt. Als die Ovahereros dagegen rebellierten, wurde die kleine Schutztruppe der Deutschen davon überrascht. Mit all ihrer kolonialen Überheblichkeit hatte man der einheimischen Bevölkerung eine derartige Aktion nicht zugetraut. Umso fürchterlicher wurde die Reaktion, die der Wiederherstellung der eigenen Superiorität diente. Auf Befehl ... weiter

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01.11.2018

Myanmar - Ein Land in der Selbstblockade

Wer an Myanmar denkt, der hat exotische Bilder von goldenen Pagoden, buddhistischen Mönchen und Nonnen in ihren farbenfrohen Gewändern in Yangon vor Augen. Man denkt an die tausenden von Tempeln in Bagan, die golden im Sonnenaufgang leuchten oder die schwimmenden Gärten des Inle Sees.  Sicher fällt einem auch die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ein, die Tochter des Generals, der noch vor der Unabhängigkeit Burmas ermordet wurde, und die jahrelang unter Hausarrest der Militärdiktatur stand. Im Zuge der Öffnung des Landes wurden Wahlen abgehalten und die Tochter wurde Chief Counselor und gilt im Westen als de-facto Regierungschefin. Wer etwas informierter ist, der denkt auch an einen der längsten Bürgerkriege in der Geschichte der Menschheit, der bis heute nicht befriedet ist und dessen Wurzeln weit in die koloniale Geschichte und davor zurückreichen. Größte Humanitäre Katastrophe der Welt neben Syrien und dem Jemen Die Jahre der Öffnung sind vorbei und die letzten Monate brachten für Myanmar nur noch negative Schlagzeilen in der Weltpresse. Im Rakhine, dem westlichen Staat der Union von Myanmar werden wir Zeugen der größten humanitären Katastrophe neben Syrien und dem Jemen. Hunderttausende von ... weiter

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25.10.2018

Zukunft des Kaffees - Geht uns der Kaffee aus?

Kaffee ist ein Lifestile Acessoire geworden – präsentiert wie ein Luxusartikel, zelebriert und es leistet einen großen Beitrag zum Genuss. Gerade die Deutschen sind bereit, viel Geld für ihren Lieblingskaffee auszugebenKaffee ist aber auch ein Rohstoff – in harter Arbeit aus der Natur gewonnen, oft unter elenden BedingungenKaffee ist auch ein Handelsprodukt, dessen Wert erst durch die Verarbeitung gesteigert wirdEs gibt in einem so komplexen Sektor wie dem des Kaffees zahlreiche Herausforderungen. Sie anzupacken und zu meistern erfordert gemeinsame Anstrengungen, die kooperativ und abgestimmt die beste Wirkung erzielen können. Um das zu erreichen, müssen die Akteure miteinander sprechen. Wie Hannah Arendt es formulierte: Die Wahrheit liegt im Dialog! Dieser Dialog wird bereits geführt. Er braucht aber immer wieder Räume und Gelegenheiten zur Fortführung Brot für die Welt und Misereor hatten diese Woche zu einer Fachtagung geladen. Denn obwohl der Kaffeesektor wie kein anderer mit Nachhaltigkeit und Zertifizierung verbunden wird, hat sich die Situation von Millionen von Kleinbauern verschlechtert. Die Preise für Rohkaffee sind zeitweise unter die Produktionskosten gefallen.  Die Themen sind vielfältig:Es ... weiter

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