Unterschiedliche Persönlichkeiten in der Mediation (ausgebucht)
Mediation ist ein systemischer Prozess. Mediatorinnen und Mediatoren brauchen deshalb systemische Fähigkeiten, um einen Raum zu schaffen, in dem Konfliktparteien wieder Zugang zu ihren Ressourcen finden, eigenverantwortlich Entscheidungen treffen und Lösungen entwickeln, die ihre eigenen und die Interessen der anderen berücksichtigen.
Der systemische Ansatz ermöglicht und erfordert vielfältige Perspektiven, die die Mediator:in einnehmen kann. Dazu gehört auch der Blick auf die Protagonisten des Konfliktes. Welche Verhaltensweisen zeigen sie, wie agieren sie und wie reagieren sie auf die Aktionen der anderen? Welche Wahrnehmungs- und Denkmuster liegen ihnen zu Grunde. Persönlichkeiten drücken sich in ihren Handlungen aus. Je besser Mediator:innen verstehen, aus diesen Handlungen entsprechende Muster zu rekonstruieren, um so vielfältiger werden die Möglichkeiten gezielter Interventionen im Prozess der Mediation.
In dieser Fortbildung fokussieren wir auf die “unterschiedlichen Persönlichkeiten” in der Mediation. Was können wir in der Mediation wahrnehmen? Welche Annahmen liegen unseren eigenen Wahrnehmungen zu Grunde und wie können wir unsere Selbst-Reflektion hier effizient einsetzen, um aus unserer Ich-Welt in die Du-Welt einzutauchen? Welche Denkmodelle und wissenschaftlichen Theorien, welche Methoden können uns dabei inspirieren?
Schwerpunkte
systemischer Ansatz der Persönlichkeitspräferenzen
Präferenzmodelle und ihre Anwendung in der Mediation als Reflexionstool
Perspektivwechsel
Das Ganze im Blick behalten
Den Prozess strukturieren und informierte Entscheidungen treffen
Umfang
25 Stunden werden gemäß § 3 ZMediatAusbV. attestiert
Termin
14.02.26 - 22.02.26
Seminarort
Berlin
Kursgebühr
2.250.- EUR